

Lass mich mal raten: du bist männlich, weiß, bio-deutsch und zwischen 20 und 35 Jahre alt, oder?
(Würdest also kein potenzielles Opfer einer Gewalttat sein. Anders kann ich mir deinen Kommentar nicht erklären)


Lass mich mal raten: du bist männlich, weiß, bio-deutsch und zwischen 20 und 35 Jahre alt, oder?
(Würdest also kein potenzielles Opfer einer Gewalttat sein. Anders kann ich mir deinen Kommentar nicht erklären)


KO-Tropfen sind echt ein Fluch. Diese ständige Unsicherheit kann ich nachvollziehen. Gab’s früher einfach nicht, das Zeug.


Ich kaufe eh kein Milka mehr. So wie viele andere.


Das ist doch Whatsaboutismus. Würde ich jetzt mit dem klassischen Müncher Gegenbeispiel kommen. Ist mir aber zu doof.


Ist genau 18.000€ mehr. Also 1.500€ brutto pro Monat, also 750€ netto. Was für Unsummen. Da kann man doch noch was abzweigen.
Kennst du das schon? Du bekommst eine lang erwartete Gehaltserhöhung und freust dich über den Batzen mehr. Dann schaust du aufs Konto und merkst es sind nur 50€ mehr im Monat.


Du kannst das Geldproblem doch nicht immer nur mit mehr Einnahmen lösen. Genau wie die SPD: Steuern rauf. Das geht doch nicht bis ins Unendliche. Wie wäre es mal mit den Ausgaben? Da wird so viel Geld unnütz verpulvert, weil Ist-ja-nicht-mein-Geld-und-keiner-kontrolliert-und-ist-haftbar


Die Mehrheit hat was davon. Die Top 5% sind nicht die Mehrheit. Sie haben nur eine laute Lobby.
Bitte mal mit Fakten kommen und nicht mit gefühltem Wissen. Hier kannst du dir anschauen, wie viele Leute Gutverdiener sind und wie viele Spitzenverdiener sind. Und du siehst auch wie viel Prozent die von gesamten Steueraufkommen zahlen. Spoiler: Alle drei Punkte mehr als du denkst
https://www.destatis.de/DE/Themen/Staat/Steuern/Lohnsteuer-Einkommensteuer/Tabellen/gde.html
Was ich grundsätzlich an diesen Programmpunkten scheisse finde ist folgendes:
Soziale Härten abfedern finde ich gut und wichtig. Eine Hängemattengesellschaft in der der Staat sich um alles kümmert, sehe ich als Schreckgespenst. So einen Staat hatten wir mal im Osten und da wurde sich dann auch um die Gedanken gekümmert.
Der Weg ist meiner Meinung nach nicht, den Arbeitenden, die sich was aufgebaut und erreicht haben, etwas wegzunehmen. Der Weg ist den Besitzenden etwas wegzunehmen und viele unnötige Privilegien zu stutzen.


Das Problem bei den Linken ist, dass „Reiche“ bei denen ab Gutverdiener losgeht. Also so ab 70.000€ brutto im Jahr.
Edit: Siehe zB die Ideen der Linken zur Finanzierung der kaputten Krankenkasse, Pflegekasse und Rentenkasse.


Durch die Coronamassnahmen habe ich gelernt, wie wichtig Logistik für die Gesellschaft ist. Klingt blöd, aber ohne Güter und Lebensmittel ist eben schnell ein Aufstand da.
Ferien ist des Deutschen liebstes Kind. Daher denke ich, es wird offiziell nicht geregelt und heimlich/ indirekt Logistik bevorzugt. Wir werden es sehen.


Wenn das Kerosin Mitte Juni knapp wird - was seit längerem bekannt ist, auch EON-Reiche - dann wird Triage gemacht. Logistik- und Langstreckenbusinessflieger zuerst, Pauschalferienflieger danach und Billigflieger zuletzt. Für letztere ist dann kein Sprit mehr da.


Brauchen die nicht auch Schmieröl? Für Achse, Lenkung, etc? Ist aber sicher nicht so viel wie Motoröl beim Verbrenner.
Meine BMW R60/6 hatte ich leider geschrottet wegen Motoröl. War nicht gewohnt, dass alte Mopeds sooooo viel Öl fressen. Dann Kolbenfresser und aus die Maus. Danach konnte ich mir kein weiteres Moped mehr kaufen, weil kein Geld. (Vermutlich lebe ich deshalb noch…)


Ich sag mal so: Ich war in der irrigen Annahme, dass so kleine Boxen die unterste Haltungsstufe sind.
Aber aus dem Game bin ich sowieso schon lange raus. Damals mal in einem Schlachthof gewesen und gesehen was von einem Schwein übrig bleibt (Hufe, Haare, Ohren). Dann noch BSE und meine Entscheidung war klar. Ist nun fast 30 Jahre her.


Artikel die den unbereinigten Gender Pay Gap als Beweis herziehen, halte ich für tendenziös. (Wer hier getriggert wird, bitte mal nachlesen, was der unbereinigte nicht einbezieht)
Allerdings: Laut Mikrozensus ist rund die Hälfte der Mütter zunächst mit dem Familienmodell “Vater als Hauptverdiener” zufrieden. Einige Sozialforscher bezeichnen diese Situation nach der Familiengründung auch als “vernünftige Ungleichheit”.
Da sollte man doch als Sozialforscher etwas tiefer graben, oder? Warum finden junge Mütter es okay mehr Zeit zu haben. Für Kind und Familie. Und was ist mit dem Mann? Findet er es okay immer zur Arbeit zu strampeln?
In dem Wohlstandsviertel, in dem ich wohne, sehe ich viele Halbtagsmuttis ihren Hobbies nachgehen und mit Freundinnen treffen. Klar auch die Kinder und Einkaufen.
Als ich mal meine Arbeitszeit auf 60% reduziert hatte für ein Jahr, da hatte ich auch Zeit und vor allem Energie für ein Hobby. War eine schöne Zeit.
Worauf will ich hinaus? Darauf, dass es nicht nur moderne Mütter gibt. Ich vermute maximal 30% wollen überhaupt Vollzeit arbeiten. Die anderen werden vermutlich ein entspannteres Leben mit Halbzeitarbeit nebenbei bevorzugen. (Und dann beim Thema Renteneinzahlung dumm drein schauen) Das passt allerdings nicht in die Narrative „Frau opfert sich auf und Mann macht geil Karriere“ Denn irgendwie fehlt der „moderne Vater“ und seine Bedürfnisse in der Geschichte, oder?


Bei meinem letzten Urlaub aufm Biobauernhof war ich entsetzt, wie klein der Schweinekäfig war. Das war schon Haltungsstufe 5.
Der riesige Eber passt gerade rein. Und die Sauen waren auch nicht grade schlanker.
1,5 m² im Stall und 1,2 m² Auslauffläche
2,7m2 sind ca 3m lang x 1m breit. Und das ist die beste Haltungsform. Arme Viecher.


Das ist auch alles richtig. Mich stört die Art und Weise. Und vor allem: von der TAZ. Die ja sonst immer gerne den Moralapostel spielt. Und daran muss sie sich auch messen lassen - um bei deinem letzten Satz zu bleiben.
Ich finde sowas halt widerlich. Ob‘s von der Bild ist oder von der TAZ. Von den Bösen oder den Guten. Bleibt für mich schlechter Stil.


Na, das ist nicht ausgewogen. Es werden sich drei Ministerien rausgepickt, wo es nicht gut läuft. Was ist mit denen, bei denen es gut läuft? Dann werden ein, zwei „Insider“ zu Wort gelassen. Sind die gerade nur angepisst auf der ihre Chefs oder ist es ein Problem im Ministerium? Wenn letzteres, dann müsste man da mal tiefer nachschauen mit mehr Quellen. So ist es ein oberflächliches, anekdotisches, extrema-pickendes Artikelchen, dass die Emotionsebene bedient und scheinbar sachlich daher kommt.


Ich wähle Grün. Schon ewig. Nur heisst es nicht, dass ich deswegen alles geil finde was die machen. Dieses moralisierende, life-style Umweltbewußtsein nervt mich ziemlich bei denen.
Nur, wenn man auf Moral macht, dann muss man auch selbst gewisse Grenzen einhalten. Finde ich hier bei der TAZ eben nicht. Das ist ein schlechtes Niveau.
Und mal am Rande, dieses Freund-Feind-Schema ist echt schwierig. Wenn ich Grün kritisiere, heisst es nicht, dass ich CDU oder AfD gut finde. Weia. Alles so aufgeheizt.
Mir geht es um die „gefühlte Gefahr“ die OP geschrieben hat. Die hat Mann im öffentlichen Raum idR nicht. Mann geht auch Nachts alleine durch Straßen. Mann geht auch alleine in Kneipen. Mann tanzt auch alleine auf der Tanzfläche. Frauen habe ich sowas nie großartig machen sehen.