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Cake day: August 17th, 2026

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  • Meine Jugend ist schon etwas länger her als 15 Jahre, aber damals war es gefühlt unpolitisch, Judenwitze aus dem dritten Reich zu reißen, von Ehefrauen zu erwarten, dass sie ihren sexuellen Pflichten nachkommen oder Ausländer zu diskriminieren. Es war nicht normal, aber es hat sich auch niemand so richtig dran gestört solange es in einem gewissen Rahmen geblieben ist. Dann ging halt mal eine Augenbraue hoch und dann war das Thema gegessen. Man will ja auf dem Dorffest keine schlechte Laune verbreiten, nur weil einer im Suff einen schlechten Witz gemacht hat.

    Aber gesellschaftliche Probleme gehen halt nicht weg wenn man sie totschweigt, man bemerkt sie als Unbetroffener nur nicht.

    Wir haben seit damals riesige Fortschritte gemacht, und trotzdem fühlt es sich so an, als wären die gesellschaftlichen Gräben tiefer und tiefer geworden. Dabei waren die Gräben schon immer da und es lagen nur Bretter drüber, und die sind jetzt eben durchgemodert und ab und zu kracht einer mit dem Fuß durch und rastet aus, weil er das doch früher auch sagen durfte, ohne Gegenwind zu ernten.


    Aber ich gebe Dir insofern recht, dass ich den Veranstalter verstehen kann. Bei einem Festival kann so dermaßen viel schiefgehen, da braucht man nicht auch noch einen Shitstorm wegen irgendeiner Kleinigkeit. Scheint nur nach hinten losgegangen zu sein, was ich wiederum richtig finde. Musik ist nunmal oft politisch. Es ist absurd, von den Musikern zu erwarten, sich nicht politisch zu äußern.











  • horsesaysweird@feddit.orgtoFuck AI@lemmy.worldAI = Fascism
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    13 days ago

    No, as the title says, this book is about the social aspects of AI and what the new far right movements (hope to) gain from it. It does explain a little what “AI” is and isn’t and how it basically works, but it’s not really about the technical side of things. I have zero interest in using AI and I feel like I already knew everything the book explained about the technology.


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    13 days ago

    I’m currently reading AI and the New Fascism by Rainer Mühlhoff which is exactly about this.

    I’m only about 30 % through and probably forgot half of that, but one point that stuck was that AI has parallels to immigrants from the point of fascists. Both are powerful forces that threaten our way of life as we know it. We must keep AI/immigrants in check by whatever means necessary, even if it means we’re violating basic human rights or destroy whole ecosystems. There is no time to argue about this because the threat is so severe and we must act now before it is too late.

    Fascists also like AI because it discriminates against any deviants. If you are uncommon in any way, it is more likely that AI will not recognize your medical issues, ignore your social needs, etc, which makes life harder for you. Fascists are all about social conformity, so they love this aspect.



  • OK, ich glaub ich hab Dich immer noch nicht ganz verstanden. Woher genau weißt Du denn, dass unproduktive Jobs unproduktiv sind, weil sie schlecht bezahlt werden?

    Ich hätte jetzt eher gesagt, unproduktive Jobs sind unproduktiv, weil sie weniger Nutzen pro Euro erzeugen als produktive Jobs. Wenn Du Friseur bist, geht jeder mit einer Frisur aus Deinem Laden raus und hat Dir nicht viel Geld dagelassen. Du verdienst also nicht viel, aber jeder an Dich bezahlte Euro ist produktiv eingesetzt worden. Wenn Du dagegen irgendeinen Verwaltungsberuf machst, von dem alle Beteiligten sagen, dass er weitgehend überflüssig ist und nur existiert, weil es die Gesetzeslage so vorschreibt, dann ist das ein unproduktiver Job, weil eben niemand was davon hat, auch wenn Du zehnmal so viel verdienst wie der Friseur.




  • Wieso nicht?

    Aus dem Artikel:

    Die Frage sei nicht, ob jemand zu wenig arbeite, sondern ob er an der falschen Stelle das falsche Ergebnis produziere. “Insofern ist die Frage zu bejahen. Das liegt aber nicht an den Mitarbeitern, das liegt daran, dass sich die Mitarbeiter mit Dingen befassen, die völlig unnötig sind, und dazu gehört wieder Bürokratie.” (Hervorhebung von mir.)

    Aus dem Wikipedia-Artikel:

    Ein Bullshit Job ist eine Form der bezahlten Beschäftigung, die so vollständig sinnlos, unnötig oder schädlich ist, dass sogar die Beschäftigten selbst die Existenz der Beschäftigung nicht rechtfertigen können, auch wenn die Beschäftigten sich durch ihre Arbeitsbedingungen gezwungen fühlen, dies nicht zuzugeben.

    In dem Tagesschau-Artikel ist jetzt nicht explizit die Rede von schädlichen Jobs, aber das heißt ja nicht, dass die nicht trotzdem existieren.