

Can you explain what you mean exactly?


Can you explain what you mean exactly?


Meine Jugend ist schon etwas länger her als 15 Jahre, aber damals war es gefühlt unpolitisch, Judenwitze aus dem dritten Reich zu reißen, von Ehefrauen zu erwarten, dass sie ihren sexuellen Pflichten nachkommen oder Ausländer zu diskriminieren. Es war nicht normal, aber es hat sich auch niemand so richtig dran gestört solange es in einem gewissen Rahmen geblieben ist. Dann ging halt mal eine Augenbraue hoch und dann war das Thema gegessen. Man will ja auf dem Dorffest keine schlechte Laune verbreiten, nur weil einer im Suff einen schlechten Witz gemacht hat.
Aber gesellschaftliche Probleme gehen halt nicht weg wenn man sie totschweigt, man bemerkt sie als Unbetroffener nur nicht.
Wir haben seit damals riesige Fortschritte gemacht, und trotzdem fühlt es sich so an, als wären die gesellschaftlichen Gräben tiefer und tiefer geworden. Dabei waren die Gräben schon immer da und es lagen nur Bretter drüber, und die sind jetzt eben durchgemodert und ab und zu kracht einer mit dem Fuß durch und rastet aus, weil er das doch früher auch sagen durfte, ohne Gegenwind zu ernten.
Aber ich gebe Dir insofern recht, dass ich den Veranstalter verstehen kann. Bei einem Festival kann so dermaßen viel schiefgehen, da braucht man nicht auch noch einen Shitstorm wegen irgendeiner Kleinigkeit. Scheint nur nach hinten losgegangen zu sein, was ich wiederum richtig finde. Musik ist nunmal oft politisch. Es ist absurd, von den Musikern zu erwarten, sich nicht politisch zu äußern.


“Die sind damit okay. Die wollen doch so genannt werden!” -Leute wie Chrupalla
Ja, durchaus… je nachdem welchen Verband man gerade dazu befragt.
Zum Beispiel Romani Rose, Vorsitzender des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma im Jung&Naiv-Interview.
Wörter sind nicht inhärent abwertend sondern werden das erst durch den Kontext in der Verwendung. Wenn Chrupalla “Sinti und Roma” statt “Zigeuner” gesagt hätte, wäre die Aussage nicht weniger schlimm gewesen. (Wikipedia-Artikel zu Pejoration)


Doesn’t really matter because they still use the Linux kernel, which AFAIK allows LLM contributions.


If all the services suck, you could just not use any of them, like everyone did for literally millions of years. I don’t understand why supporting corporate neofascism is OK if their services are convenient.
Caspian Report zur geopolitischen Finnland-Situation [20:35]
Die beste Strategie für Putin scheint mir zu sein, weiter den Westen auf alle irgendwie möglichen Arten politisch zu destabilisieren. Je mehr Europa mit sich selbst beschäftigt ist, desto mehr Handlungsoptionen hat Russland. Einem wirklich geeinten Europa hätte Russland nicht wirklich viel entgegenzusetzen, Atomwaffen hin oder her.


Ist jetzt nur geraten, aber wahrscheinlich macht man einfach keine Deckenheizung direkt unterm Dach. Da hat man ja dann die Fußbodenheizung von der Deckenheizung einen Stock tiefer. Und wenn das nicht reicht baut man eben noch Heizkörper, Strahlungselemente oder sonstwas dazu.


Zitat aus dem Artikel:
Füllmich und die Verteidigung hätten den Prozess bewusst in die Länge gezogen, um ihn als Plattform für prozessfremde Zwecke zu nutzen.
In dem Kontext finde ich es plausibel, die U-Haft nicht anzurechnen. Der Angeklagte hat den Prozess zur Selbstdarstellung benutzt, die U-Haft war also sozusagen in seinem Sinne. Abgesehen davon hat er die sowieso schon knappe Zeit der Justiz verschwendet, man könnte also sogar argumentieren, dass die Strafe deswegen noch erhöht werden sollte.


Die Kimaanlagen brauchen wir für die ganzen anderenGebäude, also so ziemlich alles was im Moment steht und in den nächsten Jahren (Jahrzehnten?) noch gebaut wird und dann (idealerweise) mehrere hundert Jahre genutzt wird.
Außerdem ist es immer besser, zu viel Energie zu haben als zu wenig. Wenn Deutschland irgendwann voller Passivhäuser sein sollte und wir zu viel Strom haben, ist das sein sehr angenehmes Problem im Vergleich zum Gegenteil.


Ich vermute: Je geringer die Wärmeverluste, desto egaler ist es, wo im Raum geheizt wird. Wenn das ganze Haus gut gedämmt ist und Du noch so Sachen wie Wärmerückgewinnung hast, musst Du sowieso ziemlich wenig heizen. Dann könntest Du die Wärmequelle wahrscheinlich auch einfach irgendwo in eine Ecke stellen. Klar, ist weniger effizient, aber die Heizleistung ist so gering, dass Du da keine großen Verluste hast.
Bei einer Flächenheizung wirst Du auch immer über Infrarotstrahlung gewärmt, egal ob die nun von Boden, Wand oder Decke kommt. Decke ist da wahrscheinlich sogar am besten, weil die Strahlung nicht von den Möbeln blockiert wird.
Und im Sommer ist es bestimmt sehr angenehm, wenn Dir ständig kühle Luft auf den Kopf fällt. Einen kühlen Fußboden stell ich mir dagegen auch bei 30°C Raumtemperatur ziemlich unangenehm vor.
The point of Uber is to make money. As long as businesses can make money by kicking you in the face, they will do it.
No, as the title says, this book is about the social aspects of AI and what the new far right movements (hope to) gain from it. It does explain a little what “AI” is and isn’t and how it basically works, but it’s not really about the technical side of things. I have zero interest in using AI and I feel like I already knew everything the book explained about the technology.
I’m currently reading AI and the New Fascism by Rainer Mühlhoff which is exactly about this.
I’m only about 30 % through and probably forgot half of that, but one point that stuck was that AI has parallels to immigrants from the point of fascists. Both are powerful forces that threaten our way of life as we know it. We must keep AI/immigrants in check by whatever means necessary, even if it means we’re violating basic human rights or destroy whole ecosystems. There is no time to argue about this because the threat is so severe and we must act now before it is too late.
Fascists also like AI because it discriminates against any deviants. If you are uncommon in any way, it is more likely that AI will not recognize your medical issues, ignore your social needs, etc, which makes life harder for you. Fascists are all about social conformity, so they love this aspect.


Hm. Nagut, dann macht das natürlich Sinn. Danke für die Erklärung.


OK, ich glaub ich hab Dich immer noch nicht ganz verstanden. Woher genau weißt Du denn, dass unproduktive Jobs unproduktiv sind, weil sie schlecht bezahlt werden?
Ich hätte jetzt eher gesagt, unproduktive Jobs sind unproduktiv, weil sie weniger Nutzen pro Euro erzeugen als produktive Jobs. Wenn Du Friseur bist, geht jeder mit einer Frisur aus Deinem Laden raus und hat Dir nicht viel Geld dagelassen. Du verdienst also nicht viel, aber jeder an Dich bezahlte Euro ist produktiv eingesetzt worden. Wenn Du dagegen irgendeinen Verwaltungsberuf machst, von dem alle Beteiligten sagen, dass er weitgehend überflüssig ist und nur existiert, weil es die Gesetzeslage so vorschreibt, dann ist das ein unproduktiver Job, weil eben niemand was davon hat, auch wenn Du zehnmal so viel verdienst wie der Friseur.


Ja, deswegen hab ich auch “relativ gut” geschrieben. Für einen Ausbildungsberuf. Mit Managementstellen kannst Du das nicht wirklich vergleichen, weil die oft über Seilschaften vermittelt oder überhaupt erst erzeugt werden. Und bei einer 150k-Stelle hat man wahrscheinlich studiert, auch wenn man hinterher effektiv nichts macht.
Dass man automatisch mehr verdient, nur weil man studiert hat, ist natürlich auch ein Problem. Und es gibt noch viele andere. Ich sag überhaupt nicht, dass auf dem Arbeitsmarkt alles super ist. Ich sag nur, dass das mit dem Hungerlohn nicht mehr stimmt und Pflegeberufe die am besten bezahlten Ausbildungsberufe sind.


In der Pflege verdient man inzwischen relativ gut.
Nach einer aktuellen Untersuchung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung bekommen Auszubildende in der Pflege derzeit im ersten Jahr monatlich 1491 Euro bezahlt. Dahinter folgen die Versicherungsbranche mit 1455 Euro und die privaten Banken mit 1400 Euro.
Nach Zahlen des Statistischen Bundesamts verdienten vollzeitbeschäftigte Fachkräfte zuletzt im Mittel 4.228 Euro brutto im Monat. Das waren 1.612 Euro oder 61,6 Prozent mehr als ein Jahrzehnt zuvor.


Wieso nicht?
Aus dem Artikel:
Die Frage sei nicht, ob jemand zu wenig arbeite, sondern ob er an der falschen Stelle das falsche Ergebnis produziere. “Insofern ist die Frage zu bejahen. Das liegt aber nicht an den Mitarbeitern, das liegt daran, dass sich die Mitarbeiter mit Dingen befassen, die völlig unnötig sind, und dazu gehört wieder Bürokratie.” (Hervorhebung von mir.)
Aus dem Wikipedia-Artikel:
Ein Bullshit Job ist eine Form der bezahlten Beschäftigung, die so vollständig sinnlos, unnötig oder schädlich ist, dass sogar die Beschäftigten selbst die Existenz der Beschäftigung nicht rechtfertigen können, auch wenn die Beschäftigten sich durch ihre Arbeitsbedingungen gezwungen fühlen, dies nicht zuzugeben.
In dem Tagesschau-Artikel ist jetzt nicht explizit die Rede von schädlichen Jobs, aber das heißt ja nicht, dass die nicht trotzdem existieren.


Dabei geht es um die Erbschaftssteuer, oder? Da versteh ich das Argument nicht so richtig. Wenn das Unternehmen Gewinn macht, dann wird davon eben ein Teil benutzt, um die Steuer abzuzahlen. Solange es keinen Gewinn macht, wird die Steuer zinnslos gestundet bis das Unternehmen sich wieder berappelt hat. Bis die Steuer bezahlt ist, bekommt der Eigentümer nur beispielsweise das Dreifache vom Gehalt des am geringsten bezahlten Angestellten.
Würde vielleicht dazu führen, dass Unternehmen mehr in sich selbst investieren und weniger in den Eigentümer. Es wäre vielleicht mehr Geld da, um Angestellte besser zu bezahlen und fortzubilden.
Weiß man schon, wie der Hack abgelaufen ist? Welche Konsequenzen wurden gezogen? Vielleicht könnte man ja mit den 2 Millionen verhindern, dass das in Zukunft nochmal passiert?
Irgendwie müssen wir doch mal von dieser Idee wegkommen, dass Hacker eine Naturgewalt sind, der man hilflos ausgeliefert ist.