Während die CDU auf Entlastungen für Unternehmen drängt, sieht die Linke die Gefahr einer zunehmenden Belastung der Beschäftigten. Heidi Reichinnek, Linken-Fraktionschefin im Bundestag, unterstellt jetzt der Union, mit falschen Fakten zu argumentieren. Denn laut einer Auswertung, die das Statistische Bundesamt im Auftrag von Reichinneks Büro durchführte, sind die Lohnnebenkosten der Unternehmen in den letzten Jahren sogar gesunken – während die Belastungen für Arbeitnehmer größer wurden.

Reichinnek hat aus diesem Grund die Klagen der CDU über zu hohe Sozialabgaben für Arbeitgeber als unbegründet zurückgewiesen. „Ihr andauerndes Stöhnen über eine angeblich zu hohe Beitragslast ist die reinste Farce und entbehrt jeder Grundlage“, kritisiert Reichinnek die Äußerungen von CDU-Politikern und Unternehmern.

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  • Quittenbrot@feddit.org
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    3 months ago

    Jetzt seien wir mal ehrlich: Wer jenseits der Beitragsbemessungsgrenze verdient, ist mit an 100 % kratzender Wahrscheinlichkeit nicht auf Krankengeld angewiesen.

    So war der Gedanke, ja. Aber ohne Beitragsbemessungsgrenze hätte derjenige einen Anspruch auf (quasi) 70% des gesamten Einkommens. So hat man gesagt: wir deckeln deinen Anspruch, indem wir nur einen Teil deines Einkommens für diese Versicherung heranziehen.

    Weil du Bezos ansprichst: die Beitragsbemessungsgrenzen liegen 2026 bei 70.000 bzw 100.000€ brutto pro Jahr. Das verdient bekommt ein Bezos innerhalb einer Arbeitsschicht.

    • trollercoaster@sh.itjust.works
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      3 months ago

      Das verdient ein Bezos

      Du meinst “das bekommt ein Bezos”. Verdienen tut er das nämlich nicht. Denn das haben Andere für ihn erarbeitet.

    • ceiphas@feddit.org
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      3 months ago

      und ist es ein naturgesetz, dass das krankengeld am beitrag hängt? das könnte man auch ohne BBG deckeln.

      • Quittenbrot@feddit.org
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        ·
        3 months ago

        Zumindest ist es rechtlich wackeliger, einerseits die Leistung weiter zu deckeln, aber die Beiträge unlimitiert weit steigen zu lassen. Das ganze ist ja als Versicherung aufgezogen und nicht als Umverteilungsmechanismus, darum bestimmt die Leistung den Beitrag.