Massenproteste, Generalstreik, Sitzblockaden – der Westen wartet seit Jahren auf den großen Knall in China. Dabei protestieren die Chines:innen längst.
Die KP hat eine Gelegenheit, die der DDR und UdSSR so nicht vergönnt waren: Sie können aus der Geschichte und den zahlreichen Analysen lernen.
Ob sie das auch tun und welche Lektionen sie ziehen bleibt abzuwarten.
Interessant finde ich übrigens, dass eine Untersuchung wohl zeigte, “dass immer mehr Menschen in China Ungerechtigkeit als ein strukturelles Problem verstehen.” Das ist doch genau der Kritikpunkt, den hierzulande die Anti-Kapitalisten gegenüber der Ausbeutung anbringen. Offensichtlich ist das vorgeblich kommunistisch regierte China gegen dieses Problem selbst nicht immun:
Unter jenen, die China verlassen, sind jede Menge Superreiche. Chinas Millionär:innen haben 2025 so viel Geld aus dem Land geschafft wie noch nie. Etwa eine Billion US-Dollar Kapital ist vergangenes Jahr aus dem Land geflossen. Das Geld geht vor allem in die USA und nach Hongkong. Chinas Superreiche flüchten unter anderem vor den Antikorruptionskampagnen der chinesischen Regierung, die auch auf Wohlhabende mit viel Macht zielen. Für Peking ist diese Kapitalflucht ein Problem, denn sie drückt auf den Wechselkurs des Renminbi, wichtige Investitionen wandern ins Ausland ab.
Betonung hier auf die Abhängigkeit von den Wohlhabenden und Investitionen. Antikorruptionskampagnen sind ja gut, aber wenn die Bourgeoisie überhaupt noch existiert bzw. Kapitalflucht ein Problem darstellen kann, ist doch was schiefgelaufen.
Die KP hat eine Gelegenheit, die der DDR und UdSSR so nicht vergönnt waren: Sie können aus der Geschichte und den zahlreichen Analysen lernen.
Ob sie das auch tun und welche Lektionen sie ziehen bleibt abzuwarten.
Interessant finde ich übrigens, dass eine Untersuchung wohl zeigte, “dass immer mehr Menschen in China Ungerechtigkeit als ein strukturelles Problem verstehen.” Das ist doch genau der Kritikpunkt, den hierzulande die Anti-Kapitalisten gegenüber der Ausbeutung anbringen. Offensichtlich ist das vorgeblich kommunistisch regierte China gegen dieses Problem selbst nicht immun:
Betonung hier auf die Abhängigkeit von den Wohlhabenden und Investitionen. Antikorruptionskampagnen sind ja gut, aber wenn die Bourgeoisie überhaupt noch existiert bzw. Kapitalflucht ein Problem darstellen kann, ist doch was schiefgelaufen.