Wohl kaum den Finanzsektor. Wirtschaft ist immer. Wenn nach Katastrophen neu gebaut wird, werden Kredite gebraucht. Der Umsatz des Finanzsektors sollte steigen.
Für Häuser in den USA bedeutet das: Käufer bekommen keine Versicherung mehr. Ohne Versicherung gibt’s keine Hypothek für den Käufer.Ohne Hypothek gibt’s keinen Verkauf. Ohne Verkauf kann der Verkäufer keinen neuen Job drei Bundeststaaten weiter antreten. Ohne Job keine Zahlung der bestehenden Hypothek. Und ohne krasse berufliche Mobilität hat das ganze Wirtschaftssystem der USA ganz schnell ein Problem.
Ohne Verkauf kann der Verkäufer keinen neuen Job drei Bundeststaaten weiter antreten. Ohne Job keine Zahlung der bestehenden Hypothek.
In den USA ist die Hypothek an das Haus und nicht die Person gebunden. Wenn das Haus, oder auch der Arbeitgeber, vom Hurrikan zerstört ist, kann man jederzeit umziehen. Das kann bedeuten, dass man mit nichts anfängt, aber das ist nach dem Hurrikan ja auch so wenn man bleibt.
In den USA ist die Hypothek an das Haus und nicht die Person gebunden.
Nützt aber nix, wenn das Haus nicht mehr versichert wird und ein Käufer für das Haus keine Hypothek mehr bekpmmt - oder nur eine massiv teure. Diese Diskussion gibt’s ja hier auch schon für Häuser in Überschwemmungsgebieten. BTW eine Versicherung kann idR einen weiteren Vertrag nach einem Schaden auch kündigen.
Wenn das Haus, oder auch der Arbeitgeber, vom Hurrikan zerstört ist, kann man jederzeit umziehen. Das kann bedeuten, dass man mit nichts anfängt, aber das ist nach dem Hurrikan ja auch so wenn man bleibt.
Jo, aber vorher bekam man dann ne Versicherungszahlung, die gibt’s ohne Versicherung nicht mehr.
Abgesehen davon ist das Argument gerade, dass alles nicht nur direkt Betroffene Geld kostet, sondern auch die Wirtschaft insgesamt. Wenn z.B. Autos wegen häufigerer Schäden nicht mehr günstig versicherbar sind, werden sicher weniger Autos gekauft - und/oder Leute sparen an anderen wichtigen Dingen, wie Ausbildung oder Krankenversicherung.
BTW eine Versicherung kann idR einen weiteren Vertrag nach einem Schaden auch kündigen.
Das ist der mögliche Schaden, dass die Prämien einbrechen und die Leute das Risiko selber tragen. Aber alle armen Menschen müssen wegziehen und zahlen woanders, oder sie müssen so günstig wohnen, dass ein Totalschaden egal ist.
Jo, aber vorher bekam man dann ne Versicherungszahlung, die gibt’s ohne Versicherung nicht mehr.
Das ist kein Problem für den Finanzsektor, ausser der Prämieneinbruch.
Abgesehen davon ist das Argument gerade, dass alles nicht nur direkt Betroffene Geld kostet, sondern auch die Wirtschaft insgesamt.
Die Leute geben immer ihr ganzes Geld aus. Wenn dauernd Häuser und Autos und Straßen zerstört werden, bleibt den Leuten natürlich am Ende weniger. Die Wirtschaftskraft, das Bruttosozialprodukt, was die Leute pro Jahr herstellen, bleibt aber gleich. Es könnte sogar wie nach Kriegen mehr sein, weil viele bereit sind, Überstunden zu machen, um ihr Haus abzubezahlen oder die höheren Zinsen zu finanzieren.
Irgendwo wird der Hauseigentümer aber danach wohnen und er braucht Kredite, da alles neu gekauft werden muss. Das Geld wandert von Versicherungen und Investmentfonds zu Kreditinstituten.
Ich weiss nicht, ob Du verstanden hast, dass das ganze Versicherungsgeschäft so nicht mehr tragfähig ist. Die Versicherungen ziehen sich in den Regionen aus dem Geschäft zurück.
Und auch Banken werden dir kein Geld schenken - die machen Geschäfte nur dann, wenn was für sie heraus kommt. Das Geld, an dem sie verdienen, muss letztlich irgendwo anders erwirtschaftet werden.
Das gilt übrigens auch für die hierzulande angepriesenen privaten Rentenversicherungen.
Regional kann es zu Umsatzeinbrüchen kommen. Aber jedes zerstörte Haus wird irgendwo in den USA zu einem Neubau führen, der meist finanziert werden muss.
Die reichen Menschen mit den nicht versicherbaren Strandhäusern haben genug Einkommen und der Rest muss umziehen. Der Bedarf an den örtlichen Produktionsprozessen ist nicht weg, er wird nur woanders gestillt.
Nur in Sekundäreffekten, weil statt Häuser keine Fabriken und Forschungsinstitute gebaut werden können. Ob die Leute das Haus kaufen, oder sich 10 Autos oder 10000 Restaurantbesuche hätten leisten können, ist doch eigentlich egal.
Für den Finanzsektor dürfte das Haus besser sein, weil das kreditfinanziert ist.
Wohl kaum den Finanzsektor. Wirtschaft ist immer. Wenn nach Katastrophen neu gebaut wird, werden Kredite gebraucht. Der Umsatz des Finanzsektors sollte steigen.
Immobilien und Autos sind in den USA in Regionen mit zunehmenden Extremwetter zunehmend unversicherbar. Wenn dein Jahrhunderthochwasser dein Haus alle 20 Jahre überschwemmt, kriegst halt keine Versicherung mehr.
Für Häuser in den USA bedeutet das: Käufer bekommen keine Versicherung mehr. Ohne Versicherung gibt’s keine Hypothek für den Käufer.Ohne Hypothek gibt’s keinen Verkauf. Ohne Verkauf kann der Verkäufer keinen neuen Job drei Bundeststaaten weiter antreten. Ohne Job keine Zahlung der bestehenden Hypothek. Und ohne krasse berufliche Mobilität hat das ganze Wirtschaftssystem der USA ganz schnell ein Problem.
In den USA ist die Hypothek an das Haus und nicht die Person gebunden. Wenn das Haus, oder auch der Arbeitgeber, vom Hurrikan zerstört ist, kann man jederzeit umziehen. Das kann bedeuten, dass man mit nichts anfängt, aber das ist nach dem Hurrikan ja auch so wenn man bleibt.
Nützt aber nix, wenn das Haus nicht mehr versichert wird und ein Käufer für das Haus keine Hypothek mehr bekpmmt - oder nur eine massiv teure. Diese Diskussion gibt’s ja hier auch schon für Häuser in Überschwemmungsgebieten. BTW eine Versicherung kann idR einen weiteren Vertrag nach einem Schaden auch kündigen.
Jo, aber vorher bekam man dann ne Versicherungszahlung, die gibt’s ohne Versicherung nicht mehr.
Abgesehen davon ist das Argument gerade, dass alles nicht nur direkt Betroffene Geld kostet, sondern auch die Wirtschaft insgesamt. Wenn z.B. Autos wegen häufigerer Schäden nicht mehr günstig versicherbar sind, werden sicher weniger Autos gekauft - und/oder Leute sparen an anderen wichtigen Dingen, wie Ausbildung oder Krankenversicherung.
Das ist der mögliche Schaden, dass die Prämien einbrechen und die Leute das Risiko selber tragen. Aber alle armen Menschen müssen wegziehen und zahlen woanders, oder sie müssen so günstig wohnen, dass ein Totalschaden egal ist.
Das ist kein Problem für den Finanzsektor, ausser der Prämieneinbruch.
Die Leute geben immer ihr ganzes Geld aus. Wenn dauernd Häuser und Autos und Straßen zerstört werden, bleibt den Leuten natürlich am Ende weniger. Die Wirtschaftskraft, das Bruttosozialprodukt, was die Leute pro Jahr herstellen, bleibt aber gleich. Es könnte sogar wie nach Kriegen mehr sein, weil viele bereit sind, Überstunden zu machen, um ihr Haus abzubezahlen oder die höheren Zinsen zu finanzieren.
Irgendwo wird der Hauseigentümer aber danach wohnen und er braucht Kredite, da alles neu gekauft werden muss. Das Geld wandert von Versicherungen und Investmentfonds zu Kreditinstituten.
Ich weiss nicht, ob Du verstanden hast, dass das ganze Versicherungsgeschäft so nicht mehr tragfähig ist. Die Versicherungen ziehen sich in den Regionen aus dem Geschäft zurück.
Und auch Banken werden dir kein Geld schenken - die machen Geschäfte nur dann, wenn was für sie heraus kommt. Das Geld, an dem sie verdienen, muss letztlich irgendwo anders erwirtschaftet werden.
Das gilt übrigens auch für die hierzulande angepriesenen privaten Rentenversicherungen.
Regional kann es zu Umsatzeinbrüchen kommen. Aber jedes zerstörte Haus wird irgendwo in den USA zu einem Neubau führen, der meist finanziert werden muss.
Die Hurricans führen eher zu neuen Trailer Parks.
Die reichen Menschen mit den nicht versicherbaren Strandhäusern haben genug Einkommen und der Rest muss umziehen. Der Bedarf an den örtlichen Produktionsprozessen ist nicht weg, er wird nur woanders gestillt.
Und massenhaft zwangsweise umziehen müssen, weil das Zuhause kaputt ist, schadet der Wirtschaft nicht?
Nur in Sekundäreffekten, weil statt Häuser keine Fabriken und Forschungsinstitute gebaut werden können. Ob die Leute das Haus kaufen, oder sich 10 Autos oder 10000 Restaurantbesuche hätten leisten können, ist doch eigentlich egal.
Für den Finanzsektor dürfte das Haus besser sein, weil das kreditfinanziert ist.